Analysen und Prognosen



 

Erstellung von Prognosen und Analysen zum Thema Außenhandel, Handelskosten und Handelsrisiken individuell auf Sie zugeschnitten. In umfangreichen Analysen wird beantwortet, wie sich die Handelskosten und Handels-Risiken in den Ländern voraussichtlich in den nächsten Jahren entwickeln werden. Es wird analysiert warum die Kosten und Risiken gestiegen oder gesunken sind. Desweiteren lassen sich durch Simulationen einzelner Szenarien (z. B. Brexit, Mercosur, NAFTA) die Auswirkungen auf Ihr Unternehmen prognostizieren. Für die Prognosen werden stets die aktuellsten und anerkanntesten Prognoseverfahren verwendet, die auch vom statistischen Bundesamt oder dem U.S. Census Bureau angewandt werden.

 


Auszüge aktueller Analysen

 

Beispielhaft sind im folgen Auszüge aus Analysen aufgeführt. Zunächst eine lesenswerte Analyse zu den Auswirkungen des Dieselskandals auf den Automobilhandel zwischen Deutschland und den USA. Anhand unserer Analyse lässt sich eindeutig ablesen, welche negativen Konsequenzen der Dieselskandal für den Automobilhandel zwischen Deutschland und den USA hat. Hier sind die Kosten und Risiken unter anderem durch den Vertrauensverlust und den juristischen Aufwänden massiv gestiegen. Im Gegensatz dazu ist der Handels-Risiko-Index für das verarbeitende Gewerbe weiter stetig abnehmend.

 

Handelsrisiko im verarbeitenden Gewerbe und im Automobilsektor zwischen Deutschland und den USA

Handels-Risiko-Index zwischen USA und Deutschland für das verarbeitende Gewerbe
Handels-Risiko-Index zwischen USA und Deutschland für das verarbeitende Gewerbe (2010 Q1 = 100%) (21.03.2019)

Das Handelsrisiko und die Handelskosten sind im verarbeitenden Gewerbe  zwischen Deutschland und den USA seit 2010 gleichmäßig gesunken. Seit Beginn der Präsidentschaft von Donald Trump in den USA im Jahr 2017 hat die Volatilität des Index zugenommen. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass die aktuelle Handelspolitik die Wirtschaft und das Handelsverhalten beeinflusst. Trotz der erhöhten Volatilität bleibt die Entwicklung des Index stabil. Es ist zu erwarten, dass die Handelsrisiken und -kosten auch in Zukunft weiter sinken werden. (Die Berechnung basiert auf Daten von Destatis, EZB, BEA und dem US Census Bureau.)

Trade Risk Index between USA and Germany for the automotive sector
Trade Risk Index between USA and Germany for the automotive sector (2010 Q1 =100%) (21.03.2019)

Im Gegensatz zum verarbeitenden Gewerbe stieg der Handels-Risiko-Index der Automobilbranche seit Beginn des VW-Abgasskandals im dritten Quartal 2015 deutlich an. Seit diesem dritten Quartal 2015, als das Handelsrisiko in der Automobilbranche am niedrigsten war, stieg das Handelsrisiko um fast 30 %. Der starke Anstieg des Handelsrisikos im Jahr 2018 ist auch auf den Handelsstreit zwischen der EU und den USA und die Ankündigung von Zöllen zurückzuführen. Verglichen mit dem Handelsrisikoindex des verarbeitenden Gewerbes in der obigen Abbildung ist es offensichtlich, dass der Anstieg der Handelsrisiken und -kosten ein wichtiges Thema des Automobilsektors ist, während die Handelsrisiken für das gesamte verarbeitende Gewerbe abnehmen. (Die Berechnung basiert auf Daten von Destatis, EZB, BEA und dem US Census Bureau.)

 

Der Handel-Risiko-Index für die Automobilbranche spiegelt den Vertrauensverlust verursacht durch den Abgasbetrug von Volkswagen wider. Es ist deutlich schwieriger und  kostenintensiver geworden Automobile aus Deutschland in den USA zu abzusetzen.

 

 

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BREXIT und die Auswirkungen auf die Handelskosten

Handelsrisiko-Index zwischen Deutschland und Großbritannien für die verarbeitende Industrie
Handels-Risiko-Index zwischen Deutschland und Großbritannien für die verarbeitende Industrie (2010 Q1 = 100%) (12.04.2019)

Das Handelsrisiko und die Handelskosten zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland sind im dritten Quartal 2018 für die verarbeitende Industrie deutlich um über 6%-Punkte gestiegen und im vierten Quartal auf dem Niveau geblieben. Dieser Anstieg ist für ein drittes Quartal außergewöhnlich stark gewesen. Hier macht sich die Verunsicherung bezüglich der zukünftigen Handelsbeziehungen und Handelsmodalitäten breit, nachdem zuvor noch Optimus geherrscht hatte, dass es doch noch zu einem Austrittsabkommen kommen würde. Der Rückgang der Handelskosten in Q1 und Q2 2018 lässt zudem darauf schließen, dass viele Unternehmen ihre Handelsaktivitäten vorgezogen haben. Im ersten Quartal 2019 sind die Handelskosten nur verhältnismäßig wenig gesunken. Üblicherweise ist im ersten Quartal immer ein starker Rückgang zu verzeichnen, da GB zu Beginn eines Jahres immer große Mengen importiert. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Handelskosten und -risiken nach einem Brexit entwickeln werden.  Eine seriöse Prognose ist zurzeit angesichts der unklaren Umstände nicht möglich. Ein Anstieg ist für alle Branchen zu erwarten. Wobei einige Branchen deutlich stärker betroffen sein werden als andere. (Die Berechnung erfolgte auf Daten von Destatis, ONS und Eurostat/EZB.) 

 

Interpretation:

Ein Anstieg von über 6%-Punkte bedeutet, durchschnittliche Einbußen von über 6%-Punkte aufgrund geringerer Umsätze und gestiegener Kosten gegenüber dem vorangegangenen Quartal.

 

Eine Übersicht über die wichtigsten Punkte, die bei einem Brexit zu beachten sind, findet sich auf der Informationsseite zum Brexit.